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Okt 10

Zum Saisonstart nach Hamburg

hamburg
Eine der ersten großen Paddelveranstaltungen in der neuen Saison ist in Norddeutschland die Alster-Grachtentour am ersten Oktobersamstag. In diesem Jahr hatten wir uns für das lange Wochenende zum Übernachten auf dem Gelände des Alster-Canoe-Clubs angemeldet. Von dort starteten wir am Samstagmorgen zum VFL 93. Dort holten wir unsere Startkarten und bekamen noch eine Sicherheitsbelehrung. Dann ging es durch die Kanäle und Grachten Hamburgs. Man sah schöne Häuser und Grundstücke. Die Pflanzen hatten schon ein wenig die Herbstfärbung angenommen. Dann ging es auf die Außenalster. Da kaum Wind da war, teilten wir Paddler uns die Außenalster nur mit ein paar Ausflugsbarkassen. In der Schleuse drängelte man sich dann regelrecht zusammen. Das ist schon beeindruckend mit so vielen Paddlern in der Schleusenkammer zu sein. Nach der 2. Schleuse wurden wir von der Wasserwacht und Ordnern vom VFL 93 in Empfang genommen. Dann ging es in Richtung Landungsbrücken bis zur Rickmer Rickmers. Dort sollten wir drehen und fuhren dann mit Blick auf die Elbphilharmonie in das Nikolaifleet. Da ablaufend Wasser war, lagen die Pontons der Lokale auf dem Schlick und man musste aufpassen, dass man noch genug Wasser unter dem Kiel hatte. Dann ging es zurück durch die Schleusen. Beim Hamburger Kanu Club war die Mittagspause. Dort konnte man Erbsensuppe oder ein Getränk kaufen und es sich in der Sonne gut gehen lassen um sich für die Etappe zurück zum VFL 93 zu stärken. Dort wartete zur Belohnung für die Mühe ein Kuchenbuffet und für alle, die es etwas herzhafter mögen, eine Grillwurst. Von dort fuhren wir zurück zum Alster-Canoe-Club und wussten mit 31 KM Paddelstrecke, was wir am Tag getan hatten. Es war eine schöne abwechslungsreiche Tour. Das Wetter hat uns auch nicht im Stich gelassen. So saßen wir abends noch zufrieden zusammen und ließen den Tag noch einmal Revue passieren.
Da wir in diesem Jahr ein langes Wochenende hatten, nutzten wir den Sonntag um bei schönstem Sommerwetter die Alster Herbstfahrt mitzumachen. Start war in Wohldorf unterhalb des Wehres. Der Wasserstand war ungewöhnlich niedrig, weil es in letzter Zeit nicht geregnet hatte. Die Strecke ist wunderschön. Der Fluss mäandert sehr stark. Bei manchen Kurven hat man das Gefühl man fährt wieder zurück. Dass man in einer Großstadt wie Hamburg ist, merkt man nur an den vielen Spaziergängern und den Lokalen an den Umtragstellen die sehr einladend waren. Wir ließen sie links liegen, da wir uns auf Kaffee und Kuchen am Alstereck freuten. Dort stiegen wir aus um Pause zu machen. Schon kam eine dunkle Wolke und es gab einen heftigen Regenschauer. Danach wechselten Sonne und Wolken ab und wir kamen nach 23 KM trocken beim Alster-Canoe-Club an.
Oktober 2016